NewsDamen: 3 Mal das gleiche Ergebnis

1. April 2022

Nach einer langen Pause, Corona und Saisonbedingt, durften die Damen der SG Sportschule endlich wieder spielen.
Am Donnerstag 24.03. fand zunächst das Nachholspiel aus der Hinrunde gegen den TSV Untersteinbach statt. Das Spiel war durchwachsen und auf beiden Seiten zeigten sich sehr gute Bälle, aber auch einige Schwächen. Untersteinbach dominierte den ersten Satz in dem Waldenburg gar nicht ins Spiel fand (25:12). Erst im zweiten Satz schien Waldenburg auch mitspielen zu wollen und kämpfte um jeden Punkt. Die Führung wechselte ständig und Untersteinbach hatte den ersten Satzball. Diesen konnte Waldenburg aber abwehren und den Satz für sich entscheiden (24:26). Jetzt schien das Blatt gewendet, denn den dritten Satz entschied Waldenburg deutlich für sich (14:25). Auch der vierte Satz ging zunächst so weiter und Waldenburg erspielte sich einen 6 Punkte Vorsprung. Doch leider konnte man diesen Vorsprung nicht halten und gab den Satz an Untersteinbach ab (25:20). Im fünften Satz konnte Waldenburg keine Kräfte mehr mobilisieren und die lautstarken Zuschauer taten ihr Übriges zur Unterstützung der Heimmannschaft (15:8). Das Spiel endete damit 3:2 für Untersteinbach, aber die Revanche ließ nicht lange auf sich warten.

Am Sonntag 27.03. beim Heimspiel in Waldenburg hieß der Gegner im ersten Spiel erneut TSV Untersteinbach. Von außen gab es keine Unterstützung, denn die Damen mussten wieder ohne Zuschauer antreten und mit 8 Spielerinnen gab es für Trainer Thomas Friemel kaum eine Möglichkeit zu wechseln. Das Spiel war fast eine Kopie des Spiels am Donnerstag. Zunächst tat sich Waldenburg schwer mit der neuen Aufstellung, konnte zwar gut mithalten, musste aber trotzdem die ersten beiden Sätze an Untersteinbach abgeben (18:25, 22:25). Erst im dritten Satz startete man besser und konnte sich zwischenzeitlich einen deutlichen Vorsprung von 7 Punkten erarbeiten. Trotzdem wurde es am Schluss nochmal knapp und der Satz endet mit 25:23 für Waldenburg. Der vierte Satz war sehr ausgeglichen, Waldenburg versuchte seine Angriffe zu platzieren, aber Untersteinbach wehrte sehr gut ab. Untersteinbach hatte den ersten Matchball, doch Waldenburg gab sich noch nicht geschlagen. Insgesamt 5 Matchbälle wehrten die Waldenburgerinnen ab, um dann den ersten eigenen Satzball zum 29:27 zu verwandeln. Dieser Kampf schien die SG Damen aber Kraft gekostet zu haben und so lief der fünfte Satz erneut wie am Donnerstag und ging deutlich verloren (7:15). Erneut endet das Spiel 2:3 für Untersteinbach.

Lange konnten sich die Waldenburgerinnen nicht ausruhen, denn das zweite Derby gegen den SSV Geißelhardt stand ja noch an. Waldenburg startete gut ins Spiel, die platzierten Angriffe machten Geißelhardt zu schaffen. Aber das Spiel war ausgeglichen, denn Waldenburg hatte Mühe die Geißelhardter Mittelblockerin in den Griff zu bekommen und so wechselte die Führung ständig. Die ersten beiden Satzbälle von Geißelhardt wehrte Waldenburg noch ab, konnte den eigenen aber nicht verwandeln und gab den Satz mit 25:27 ab. Die nächsten beiden Sätze verliefen ähnlich wie der vorangegangene. Keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen und jeder Ball war hart umkämpft, doch diesmal mit dem besseren Ende für Waldenburg (25:20, 25:20). Im vierten Satz kam der Einbruch auf Waldenburger Seite. Plötzlich hatte man Mühe die Aufschläge der Gegnerinnen anzunehmen und auch die Kraft für platzierte Angriffe fehlte. Der Satz endete 13:25. Im fünften Satz mobilisierten die Waldenburgerinnen die letzten Kräfte und hielten das Ergebnis bis zum Schluss offen. Leider fehlte am Schluss das letzte bisschen Glück, man wurde nicht für den Kampfgeist belohnt (12:15) und erneut hieß das Ergebnis 2:3.
Das wird sicher nicht das neue Lieblingsergebnis der Waldenburgerinnen, trotzdem konnte man sich, durch die 3 gewonnen Punkte aus den 3 Spielen den Klassenerhalt sichern und kann nun beruhigt in die 3 weiteren Nachholspiele gehen.

Es spielten für Waldenburg: Svenja Bertsch, Alex Menke, Heidi Friemel, Lilly Hafner, Sabrina Klug, Cintia Michelbach, Nia Röser, Yvonne Röser, Anna Rudolf, Jenny Schaubs, Steffi Schmid, Sinja Strobl
Trainer: Thomas Friemel; CT: Sarah Philipp, Anke Schlipf